Im Zuge meines Workshops Alchemie 2, indem wir PRAKTISCH den Pflanzenstein behandeln, sowie das Pflanzenwerk von Isaak Hollandus und auch die tiefere Bedeutung Al-Ixer (Elixier) kennen lernen, möchte ich etwas vertiefter auf die „Merkureinweihung“ eingehen.

Ich nenne es an dieser Stelle Merkureinweihung (so wie es in meinen Kursen auch die Venuseinweihung, die Erdeinweihung usw. wie auch Uranuseinweihung etc. gibt, wenn auch nicht besprochen und gelehrt) wenn es aber im Grunde um die Rolle des „Vermittlers“ von Merkur hier geht. Die Einweihungen sind Grundlage es Verständnisses der Alchymie sowie auch für das eigene „Wachsen“ auf dem alchymischen Pfade. Ich kann nicht öffentlich auf dieses Thema der verschiedenen Planeteneinweihungen eingehen (nur noch so viel: Wer meint er könne von einer Person oder Mann/Weib oder Loge oder ähnliches eingeweiht „werden“ der irrt gewaltig. Er sollte überhaupt erst einmal zu einem Verständnis seiner Seele gelangen). Die vertieften Betrachtungen hier mögen Hinweise sein.

Soweit so gut. Das der Merkur ein „Vermittler“ und auch „Vereiniger“ sein kann, dürfte zumindest schon nach Alchymie 1, bekannt sein.

Auch in der in Alchymie 2 betrachteten Weise, hin zum Pflanzenstein, finden wir den Merkur letztlich in seiner Rolle und das auch physisch im Ausdruck (auch wenn wir in Alchemie 2, das Sal näher vertieft betrachten, sollten wir Merkur gewiss nicht aus den Augen verlieren).

Genau aber aus diesem Grund schreibe ich diese Zeilen. Wir betrachten das Sal, verlieren aber Merkur aus den Augen, weil wir noch nicht genügend Aufmerksamkeit auf das EINe legen und damit auch zu wenig Aufmerksamkeit auf das holistisch, holotrope Prinzip, das dem Universum zu Grunde liegt (hier: Siehe die Aurea Catena Homeri. Das flüchtige Fix und das Fixe flüchtig: „Das Flüchtige ganz fix soll werden, Wasser und Dampff sich kehren in Erden, Der Himmel selbst muß irdisch seyn, sonst kommt ins Erdreich kein Leben ein usw.“). Wir finden Merkur nicht nur als Alkohol (von Al-Khol. Khol haben meine Teilnehmer schon im „Ora et Labora Workshop kennen gelernt, als wir das Antimon bearbeitet haben).

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Um nun wirklich wirlich wirklich mal sehr viel stärker von der materialistischen Detailschau und der schwarzmagischen negativ-Bindung an die Illusion von Materie weg zu kommen, möchte ich den Merkur hier nicht als Substanz verstanden wissen, wenn wir ihn im Labor auch als solche wahrnehmen!

Merkur ist der Verbinder (siehe Diagramm). (Auch wenn ich durch dieses Diagramm von Neidern oft diskrediteirt wurde, weil sie meine Erklärungen dazu nicht kennen und nur ihren horizontalen Verstand einsetzen und weil sie an diese 3D Welt und dem Inkarnationskreislauf versklavt und gekettet sind, möchte ich dieses Wiedergeben, in der Hoffnung, der redliche Sucher möge einen Vorteil daraus ziehen können.)

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Er verbindet im Diagramm Sal mit Sulfur, oder besser gesagt er kann zwischen beiden vermitteln oder wir können auch sehen, das er zwischen fix und volatil steht weil er eben auch der „Mittler“ zwischen beidem sein kann. Wer in der Kunst bewandert ist kann auch den Merkur fix machen, ihn seiner Flügel berauben usw.

Im weiteren Diagramm sehen wir ihn „am Rade aufwärtsführen“ denn er ist der Volatilisierer an dieser Stelle. Wir finden das auflösende Prinzip über das venerische Wasser hin zum lunaren Äther, merkuriell.

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Schauen wir uns weitere Diagramme von mir an, sehen wir das die Materielle Welt oft von mir als balkengleiches Kreuz dargestellt wird, in dem es Oben und Unten sowie links und rechts, also unsere dreidimensionale Welt in der wir bewußt sind, repräsentativ dargestellt wird. Ebenso können wir an die Eckpunkte die 4 Elemente einzeichnen. Das die Welt, das Universum (und der ganze Rest, um es mit „per Anhalter durch die Galaxis an zu deuten

😉 ), ja die Existenz des „Seins“ aus mehr Diemnsionen besteht, ist schon klar. Wir finden diese Prinzipien sehr exakt in der „Plejadischen Physik“ beschrieben (das ist die wissenschaftliche Beschreibung des „Universums“ der Wesen aus dem Bereich der Plejaden welcher der Ankerstern des irdischen Sonnensystems darstellt. Das Thema Plejaden, Sirius, Zentralsonne usw. kann ich an dieser Stelle leider nicht weiter erläutern. Der Leser sollte zumindest wissen, das seit der kosmischen Konvergenz unsere Akasha Chronik immer mehr mit der plejadischen synchronisiert wird!) wo wir deren Auffassung von 4D, welche wie eine Kuppel über unsere FLÄCHIGEN 3D Welt (aus höherdimensionaler Sicht) aufgespannt ist. Dieses plejadisches 4D stellt eindeutig analog das 5te Element der Alchymischen Elemente dar! Auch hier muß es dem Leser genügen, das er einen wichtigen Hinweis bekommt, für seine eigene „Suche“ auf dem spirituellen Pfad der Erkenntnis.

Merkur verbindet nun hier in dieser Betrachtung „rechts“ und „links“, was wir auch als polare Prinzipien im höheren Sinne sehen können, welche dann auch als „Mann“ und „Weib“ ausgedrückt werden. Hier gemeint eben als das Positive und Negative (NICHT wertend, sondern wie beim Magneten oder beim Strom, wo es eben den positiven und negativen Pol gibt).

Es sind also die weiblichen Energien und männlichen Energien gemeint (eben als Lebensenergien und nicht „technischen“ Energien an dieser Stelle). Aber auch das Oben und Unten verbindet Merkur. So können wir an dieser Stelle sagen, das er das Feinstofflich und das Grobstoffliche „in Verbindung“ zu bringen vermag, bzw. beides in Harmonie bringen kann. In meinen Diagrammen in meinen Workshops sehen wir, wie das volatilisieren, aus der Geistigen Welt was, beim anschließenden wieder verdichten, „mitbringen“ kann.

Diagramm

Der Merkur ist damit auch eben der „Götterbote“ (kein Paketdienst, was eine Verhöhnung der göttlichen Prinzipien darstellt!) indem er mit „der göttlichen“ oder geistigen Welt vermittelt, ja sogar „Träger“ (Bote) bestimmter Prinzipien daraus sein kann.

Diese Eigenschaften des  „Ausgleich“ im SInne der Harmonisierung von Merkur, spielt in der Alchymie eine bedeutende Rolle, vor allem in der LabOr Arbeit.

In vielen Mythologien ist dies angedeutet. Im Rasa Shastra (vedische Alchymie) finden wir Geschichten von sog. Yogis, in dessen Gegenwart Tieger und Kuh nebeneinander friedlich liegen. Das auch z.B. auf einigen Bildern, von „Gottheiten“ oder Yogis gemalt gezeigt. In der Bibel (und sie ist ein alchymisches Buch) finden wir dieses Bild ebenso, wo raubtiere und Beute nebeneinander friedlich liegen.

Uns Alchymisten ist hier das Bild von der Schlange und dem Adler wahrscheinlich geläufiger…

Es ist eben auch möglich, das diabolsiche und „göttliche“ Menschen in Eintracht nebeneinander Leben können. Die gängige Auffassung der Kanaanäischen Elite, der Manipulateure und negativ Herrscher dieser Welt, das sie das „Böse“ ausfüllen müssten, weil es eben in dieser polaren Welt eben Gut und Böse gebe und ja jemand den Part des Bösen übernehmen müsse, entlarft sich damit als Ausrede und Fake (nun gut, die meisten dieser Menschfleischessenden und Kinder mißbrauchenden Elite ist sich dessen nicht bewußt. Sie verarschen sich sozusagen selber und sind alles andere als Clever…)

Die Harmonisierung beider Pole ist ein ganz wichtiges Element in der spirituellen Alchymie, in der es (wie auch in der Laborarbeit) NICHT um das Bedienen der Extreme der Pole geht, sondern um den Weg der Mitte.

Der Alchymist selber, ist wie ein magischer Merkur, der z.B. in der Tarotkarte „der Magier“ repräsentiert ist. Er ist die Null in der Numerik. Damit ist er auch NICHT Magier im herkömmlichen Sinne, sondern Merkur Magier, was bedeutet, das er Okkultist, Magier und Mystiker in EINEm ist.

Er ist der Herr der Elemente und Essentiale.

Das ist aber sozusagen die „Vereinigung“ (verEINigung) der Prinzipien, etwas was man symbolisch eben auch dem Merkur zuschreibt, wenn wir ihn als Lichtprinzip, nicht als Substanz, sehen.

Im Zusammenlenben und vor allem auf dem spirituellen Pfad der Alchymie bedeutet dies beim Menschen selber, das eine Eintracht niemals beim Ego zu finden ist. Die Selbstbehauptungskräfte sind viel zu stark und das negative Ego lebt im Übermaß. Gleichzeitig leidet die Seele unter diesem Zustand.

Ein Bemühen eine Vereingung der individuellen Unterschiede zu erreichen, führt zu noch mehr katastrophalen Zuständen (die letztlich auch eine Wandlung bewirken können, sofern dies als Erfahrungspol verstanden werden kann).

Das Universum besteht aus EINheit und VIELfalt. Wir finden in der Vielfalt das EINe gespiegelt (und zwar fraktal gespiegelt). Vielfalt ist wichtig! Eine Vereinheitlichung wie dies zur Zeit angesterbt wird (Gendermainstreaming usw,) ist völlig unnatürlich und im Grunde nichts anderes als ein schwarzmagisches Ritual.

Die Natur ist so angelegt, das alles verschieden ist. Kein Blatt gleicht dem Anderen, kein Fingerabdruck gleicht dem nächsten. Alles ist in VIELFALT ausgedrückt. Es gibt ÄHNLICHKEITEN und das EINe in dem Verschiedenen ausgedrückt, da wir sehen, das alles aus „den Dreien“ aufgebaut ist (Tria Prinzipia), alles was verschieden ist, hat dieses „DREI was EINs ist“ als Grundlage IN sich (eIN)

In diesen „Unterschieden“ tritt eben die Polarität zu Tage. In Bereichen in denen Ähnlichkeit und Übereinstimmung ist, herrscht Harmonie. In Bereichen der geteilten Auffassung, treten Konflikte auf.

Merkur ist hier die Möglichkeit des Ausgleichs und der Mäßigung.

Ein Adept der Alchymie ist ein wahrer merkurieller Mensch. Er verbindet sich mit allen Menschen auf SEELENEBENE und stimmt dort mit allen überein. Denn nur auf Seelenebene (NICHT das Ego) können sich die Menschen in EINHEIT verbinden!

Die Persönlichkeitsebene ist und muß TRENNUNG sein, sonst kann man sich nicht individuell erleben!

D.h. die Menschen sind verschieden, es ist im göttlichen Plan so angelegt, es ist richtig das sie verschieden sind. Die Frage ist nur, ob man die TRENNUNG bzw. dieses Prinzip im Übermaß leben sollte. Die gesamte Welt und Erdenstruktur in der wir Leben ist darauf aufgebaut, das die Selbstbehauptung, das „den anderen Fressen um vermeintlich selber dadurch leben zu können“, wie ein „Gott“ erhoben wurde. Die Trennung ist „Religion“ geworden (nicht die Ur-Anknüpfung an das göttliche In einem = Religio)).

Dies ist nur möglich, wenn die Seele vergessen wird und im Alltag keine Rolle spielt. Das ist unser jetziger Zustand und die wenigsten mögen von der Vergewaltigung ihrer Seele abrücken.

Im „merkuriellen“ Prinzip, nimmt das Ego seinen Platz ein. Persönlichkeit bzw. der „polare“ Mensch, lebt auch seine Seele, sonst ist er kein Alchymist, kein Merkur-Mensch.

Das Einheitsbewußtsein gelingt ihm auf Seelenebene, auf der Persönlichkeitsebene ist er Individuell. Gelingt dieser „Balanceakt“ oder besser „Harmonisierungsakt“ (d.h. es geht NUR mit Merkur), nimmt die Seele ihren Platz vor ihrem „Fenster“ im Hauptheiligtum ein, dann ist der „alte König“ der im Haupte herrschte, gestürzt (Geköpft! Hier ist eines der Johannesmysterien zu sehen!). Die Energetischen Ungleichgewichte wurden ausgeglichen.

Da die Seelen aus dem gleichen Ursprung stammen (die Persönlichkeiten nicht. Sie sind quasi künstlich und „ungöttlich“, also „von dieser Welt“. Die Perönlichkeit ist der Mörder am Kreuz im Mysterium von Golgatha), so wie die Sonne aus der Zentralsonne, kommen die Seelen aus der göttlichen „Überseele“.

Merkur gibt uns die gemeinsame Basis zwischen Individualbewußtsein, Persönlichket und Seele.

Ein Schüler von Merkur (d.i. der Alchymist) sollte erkennen wie er IN seiner Seele und MIT seiner Seele lebt, damit seine Seele einmal die komplette Führung seines Lebens übernehmen kann (dazu muß lt. Paracelsus das Ego Kalzniert werden!). Mit diesem Prozess erkennt der Alchymist die Gemeinsamkeiten mit anderen. Er kann sich „EIN-Stimmen (die „Stimme“ ist dem Kehlkopfchakra zugeordnet und im Ur-sprünglichen Menschen ist dies dem Merkur zugeordnet! Es ist zu verstehen, das dann auch die Sonne im Ajna Chakra zu sehen ist (nach der alchymischen Hochzeit, also wenn Herz und Haupt wieder verbunden sind) usw. Das ist NICHT der jetzige zustand der Menscheit. Ihr Verstand ist dem Mond zugeordnet, sein Verstandesvermögen höchst Lunar! Es ist erst der alchymische Prozess, der alles wieder „zurechtrückt“ !)

Herrschte EINigkeit im GemEINsamen, kann das Gegensätzliche harmonisiert, geordnet und geklärt werden.

Das Gruppenleben und das GemEINschaftliche wird im Wassermannzeitalter eine zentrale Rolle spielen. Hier im neuen Sinne, das jeder INDIVIDUELL seine individuellen Fähigkeiten zugunsten des Ganzen einbringen und umgekehrt. Eine Ausprägung in der Materiellen Welt ist z.B. das Ubuntu Prinzip von Michael Tellinger, wenn die meisten Menschen auch dieses noch überhaupt nicht verstehen (hier nur exemplarisch gemeint. Ich sage nicht das es das non plus Ultra sei oder ähnliches. Mir geht es hier nur um eine Beispiel, um das ganze verständlicher zu machen. Zu Ubuntu etc. siehe auch meinen Blog www.petermehmetcati.blog, speziell:

https://petermehmetcati.blog/2017/05/10/freie-energie-magrav-plasmareaktor-goes-ubuntu/

und

https://petermehmetcati.blog/2017/06/09/ubuntu-egling-augsburg-ist-leider-gescheitert/).

Die merkurielle Aufgabe des Menschen ist an dieser Stelle (wie alles im Universum) an die Prinzipen der 7 Strahlen geknüpft. Ich habe verschiedentlich schon darüber berichtet.

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Gerade für die Zukunft und das Gruppenleben (hier ein Hinweis an meinen Schüler: Ich schickte Dir das Komplettwerk Mahabarata. Hier gibt es eine Geschichte von den Luft-Devas. Im Wassermannzeitalter ist der Wassermann ein Luftzeichen. Lese die Geschichte von Jarasandha. Hier ist gezeigt, wie stark ein GEMEINSAM werden kann. Es ist für die neue Zeit UNERLÄßLICH !) in dem was noch kommt, hat sehr viel mit den Energien der 7 Strahlen zu tun. Die 7 Strahlen gehen vom Universellen Logos aus, stammen aus EINem und stellen aber quasi 7 Farben, sieben verschiedene Energien dar. Diese 7 sind die Dynamik der Schöpfung!

LIEBE LICHT LEBEN

peter