Verehrte Freundinnnen und Freunde! Ich möchte Euch einen Beitrag von Soke Hiroaki Omote mitteilen, was er in seinem neuen Video ( https://www.youtube.com/watch?v=iHgB7ZnWoEY ) gesagt hat. In Bezug auf die Alchemie ist es ein enorm wichtiger Beitrag:
Ja, hier ist Hiroaki Omote.
え、宇宙と宇宙の法則と神話ということですね。
Nun, es geht um das Universum, die Gesetze des Universums und die Mythologie.
何度も話してるとこた福になるかもしれませんけれども、
Vielleicht wiederhole ich manches, weil ich schon oft darüber gesprochen habe,
基本的に宇宙っていうのは、宇宙って書いて海って読むと
aber grundsätzlich ist „Uchū“ (Universum) – wenn man es als „Meer“ liest –
宇宙っていうのは我々生命の方向である星を携っているところ。
das Universum der Ort, der die Sterne trägt, die die Richtung unseres Lebens sind.
え、銀河もそうですけども、
Auch die Galaxie ist so,
生命体がいっぱいいる宇宙の空間があるという風に皆思ってると思うんですけど、
und ich denke, alle stellen sich einen Weltraum vor, in dem es viele Lebensformen gibt,
これポータルで分かれてる、
doch das ist durch Portale getrennt,
え、シャボ玉の中にある1つの空間があるという風に思っていただくといいと思いますけど、
man kann es sich wie einen Raum innerhalb einer Seifenblase vorstellen.
宇宙自体がそれらを乗せている、それらを育んでいる海であるという考え方をしているのが
Die eigentliche Bedeutung des Universums ist jedoch die Vorstellung,
dass das Universum selbst das Meer ist, das all dies trägt und nährt.
本来の宇宙の、あ、意義ではないかと思います。
Ich denke, das ist der ursprüngliche Sinn von „Universum“.
神話の中で宇宙というのを神経図で表しているアマテラス、
In der Mythologie wird das Universum im Götterstammbaum durch Amaterasu dargestellt,
ま、月読みもそれ宇宙にあるわけですけども、
und auch Tsukuyomi befindet sich im Universum,
アマテラスまで月は地球と同じ素材でできていると、
doch bis zu Amaterasu heißt es, der Mond sei aus demselben Material wie die Erde gemacht,
地球から土を吸い取ってできたというね、え、設理があるので、
es gibt die Lehre, dass er durch das Aufsaugen von Erde von der Erde entstanden sei,
え、大体神経図で言うとアマテラスまでが、え、宇宙の神とされているわけですが、
und im Götterstammbaum gilt im Großen und Ganzen bis Amaterasu als Gottheit des Universums,
ま、太陽系というところはですね、実はものすごくあの、たくさんあって、
doch Sonnensysteme gibt es tatsächlich sehr, sehr viele,
ま、大本橋の新論とかね、古典論では
in Ōmoto-Schriften und alten Theorien heißt es sogar,
天に対応と思うなよってしつも出てきますけど
man solle nicht denken, es gebe nur eine Entsprechung im Himmel,
天に太陽1つと思ってそ太陽3つも4つもあったらもうやけしんでしまうというと
denn wenn man meint, es gäbe nur eine Sonne – wenn es drei oder vier gäbe, würde alles verbrennen –
今でももう暑ってたまらんのに夏はみたいな話ですけれども
es ist ja jetzt schon im Sommer kaum auszuhalten vor Hitze –
ま銀河系の中には構成を持った惑星が太陽系みたいなのが容気あるわけですね。
doch in der Milchstraße gibt es viele planetarische Systeme wie unseres.
構成を2つ持っているようなところもあったりするということで
Manche haben sogar zwei Sonnen,
違う星で生きてると毎日太陽が2つ出るみたいなとこもあったりする可能性があるわけですね。
so dass es Orte geben könnte, wo jeden Tag zwei Sonnen aufgehen.
宇宙というのは私たちの想像を超えたいろんな、え、
Das Universum übersteigt unsere Vorstellungskraft,
1つのポータルがあると次元体も違う。
und je nach Portal ist auch die Dimension verschieden.
太陽は決して熱いとは限らないという風にも言われてますし、
Es wird sogar gesagt, die Sonne müsse nicht unbedingt heiß sein,
我々が知らない世界観っていう宇宙の世界観がいっぱいあるわけですけど、
es gibt viele Weltbilder des Universums, die wir nicht kennen.
ま、1番最初に宇宙にあるそのチリみたいなものがぶわーっと固まって
Am Anfang verdichtete sich der staubartige Stoff des Universums,
何も別れてないコントンとしたぐちゃぐちゃの混ぜ混ぜた泥水混ぜたような状況が
ein ungeordneter, chaotischer Zustand wie vermischtes Schlammwasser,
銀河の始まりって言われてんですね。
und das soll der Anfang der Galaxie gewesen sein.
え、ビッグバン起こった後ってみんなチリになるんで、
Nach dem Urknall wird alles zu Staub,
でもチリというものが固まって星になるんでね。
doch dieser Staub verdichtet sich zu Sternen.
雨国とこたちみたいな形で天と地が分かれていく。
Wie im Mythos von Ame-no-Kuni-toko-tachi trennen sich Himmel und Erde.
天は澄んでいき、地は固まっていく。
Der Himmel klärt sich, die Erde verfestigt sich.
それはあのビーカーの中であの土と水混ぜたら分かりますね。
Das versteht man, wenn man Erde und Wasser in einem Becherglas mischt.
初めぐちゃぐちゃでドロドロですよね。
Am Anfang ist alles schlammig und chaotisch.
ところが2、3日置いとくと沈殿物できてきますよね。
Doch lässt man es zwei oder drei Tage stehen, bildet sich ein Bodensatz.
それで層が変わっていくわけでしょ。
Es entstehen verschiedene Schichten.
それを住吉の狼のところでは底つつ、中つつ、上つつで全部層が違いますよというのを
Bei den Sumiyoshi-Göttern heißt es daher Sokotsutsu, Nakatsutsu, Uwatsutsu –
alle Schichten sind verschieden.
海の中でも潜った池の中でも次元体が違うんです、実は。
Auch im Meer oder in einem Teich sind die Dimensionen je nach Tiefe verschieden.
Und solche Dinge werden in alten Überlieferungen durch rituelle Handlungen dargestellt, und auch in den Namen der Götter ist das erhalten geblieben.
Weil man das jedoch nicht mit der heutigen Wissenschaft zusammenbringt, denkt man vielleicht, das sei bloß Aberglaube – aber eigentlich ist es Wissenschaft.
Früher war es nur eine andere Ausdrucksweise.
Und es ist Tatsache, dass dieses Weltbild verstanden wurde.
Was also ist das Gesetz des Universums?
Es gibt Schichten.
Es gibt dimensionale Ebenen.
Wenn man es anders ausdrückt, etwa wissenschaftlich oder im Sinne westlicher Wissenschaft, spricht man von Ätherkörper oder Astralkörper.
Aber wenn man es in solchen Fremdwörtern sagt, versteht es niemand.
Darum sage ich: es gibt einen feinstofflichen Körper und einen geistigen Körper – der geistige Körper ist noch feiner, noch subtiler.
Der grobstoffliche ist trüber.
Das versteht man doch, oder?
Wenn sich im Becherglas der Bodensatz absetzt, sinken die schweren Teile nach unten.
Oben wird es leichter, und es entstehen mehrere Schichten.
Das kann man als Dimensionen verstehen.
Im Gefüge des Universums wiederholt sich das ständig.
Wenn jedoch etwas zu sehr verhärtet und erstarrt, dann – so sage ich es – nähert es sich dem Tod.
Der Körper wird hart, der Kopf wird hart.
Ich sage doch immer: Es wird zu einem Meteoriten und fliegt davon.
Alle lachen darüber.
Aber ich sage damit nicht, dass es keinen Tod gibt.
Es ist ein „Stillstands-Tod“.
Es kommt zum Stillstand.
Und weil es stillsteht, braucht es für die nächste Bewegung wieder eine neue Antriebskraft.
Wenn es stillsteht, wird es zu einem Meteoriten und fliegt davon.
Und irgendwo fällt es in das Wasser eines Planeten.
Und dort entsteht wieder Leben.
Dieses Wiederholen ist vielleicht das, was das Universum ist.
Auch die Welt der lebenden Buddhas – vielleicht gibt es irgendwo im Universum ein „Paradies-Reines-Land“, erschaffen von einem Weisen namens Amon, jenseits der Dimensionen.
Es wäre doch schön, wenn es eine Reise durch die Reinen Länder gäbe.
Es gibt vielleicht einen Stern namens Namu-Adabu, erschaffen von dem Weisen Amon.
Es gibt vielleicht einen Stern namens Eden.
Wer hat ihn erschaffen?
Das nennt man dann „Gott“.
So haben wir also in unserem Weltbild viele Prinzipien, die im Universum enthalten sind.
Und wir sind vielleicht Nachkommen davon – wir, die jetzt auf der Erde geboren sind.
Das ist das Gesetz des Universums, und das sind die Worte, die in der Mythologie dargestellt werden.
Am Anfang war Ame-no-Minakanushi – das sagt der heutige Schrein-Shintō.
Aber wir sagen: Wir alle sind Götter.
In den Ōmoto-Schriften oder im Kujiki steht etwa „Ushi no Kon“ –
vielleicht haben Sie auch schon vom „Motsu Watarase no Ōkami“ gehört.
„Mototsu Watarase no Ōkami“ –
das bedeutet wohl eine Gottheit mit der Kraft des Übersetzens, des Hinüberführens.
Eine Gottheit, die viele Dinge hervorgebracht und ausgesandt hat und alles erschuf.
Das ist der grundlegende Gott in alten Texten.
Darum gibt es viele grundlegende Gottheiten.
Es beginnt nicht erst mit Amaterasu.
Das Gesetz des Universums und das Gesetz der Mythologie –
das nennt man den Götterstammbaum.
Was dort dargestellt ist, ist nichts anderes als das jeweilige Weltbild – das Portal –
also das jeweilige Weltbild und die Dimension.
In den alten Überlieferungen drückt man das durch Namen aus, weil man loben will.
Man will preisen.
„Du hast diese Aufgabe erfüllt. Du hast dieses Erbe hinterlassen.“
Wenn jemand in die nächste Dimension hinübergeht, gibt man ihm einen Ehrentitel.
Wie „Himmel-erleuchtend“, „Erde-erleuchtend“, „strahlend“ –
wenn man all das in Worte fasst, wird der Name eben lang.
Diese Tradition lebt heute noch in der Verwaltung fort.
Komitees tragen extrem lange Namen, in denen jede Funktion enthalten ist.
So war es auch bei den Götternamen.
Nichts wird ausgelassen.
Der Name sagt genau, was diese Gottheit getan hat.
In der Kosmologie bedeutet das:
Wenn im Universum Zyklen stattfinden, werden in Japan alle Aspekte durch den vollständigen Namen geehrt.
Darum sind die Namen so lang.
Wenn man sie verkürzt, weiß man nicht mehr, was diese Gottheit getan hat.
Und das wäre respektlos.
Wenn wir unsere Vorfahren respektlos behandeln, verletzen wir unsere eigene Würde.
Das verstehen viele nicht.
Wenn wir ehrwürdig sind, dann sind auch die Götter ehrwürdig.
Und die Vorfahren, die sie hervorgebracht haben, sind ehrwürdig.
Vielleicht haben manche auch Fehler begangen, aber sie versuchten, es wieder gutzumachen – und so setzt sich das fort.
Darum sind sie ehrwürdig.
Und darum bist auch du ehrwürdig.
Wenn jemand sagt: „Meine Vorfahren waren dumm“,
dann sagt er im Grunde: „Ich bin dumm“, denn er ist ihr Nachkomme.
Das versteht man nicht.
Darum sollte man nachdenken, bevor man klagt.
Man verletzt sonst seine eigene Würde.
Auch der Tennō – er ist Nachkomme einer langen Linie.
Wenn man sagt: „Er ist dumm“,
dann sagt man zugleich: „Wir als Volk sind dumm.“
Darum sollte man nicht herabsetzen.
So begann Japan – habe ich schon gesagt.
Das Gesetz des Universums wurde ununterbrochen weitergegeben.
Wenn sich etwas verfestigt, gibt es Zirkulation.
Und es gibt dabei ein großes Bewusstsein.
Ohne Bewusstsein entsteht nichts.
Es gibt immer den Willen, ein Utopia zu schaffen.
Im Inneren der großen Ahnen – die man Götter oder auch Außerirdische nennen könnte –
existiert dieser Wille.
Und es gibt Sterne, auf denen dieser Wille konkret verwirklicht wurde.
Das Universum ist die Richtung dieses umfassenden Bewusstseins.
Vielleicht gibt es auch zerstörerische Bewusstseinsformen.
Weil all das ständig zirkuliert und sich mischt, entstehen verschiedene Phänomene.
Das wichtigste Element in Mythologie und Universum ist der Götterstammbaum.
„Welche Gottheit kommt als Nächste?“ – so geht es weiter.
Dann entsteht diese große Himmelsgottheit, dann entsteht jenes,
dann entstehen Dinge, dann entstehen Lebewesen.
Von kleinsten Mikroorganismen an entstehen nach und nach Wasser, dann Feuer, dann Götter,
und von dort aus erschaffen Götter Gefäße.
Wenn Wolken entstehen – wie heißt diese Gottheit?
Wenn Atmosphäre entsteht – wie heißt sie?
Alles ist im Stammbaum durch lange Götternamen aufgeschrieben.
Darum versteht man es nicht.
Aber – so sage ich – man muss sich die Götternamen nicht merken.
Wenn man die Bedeutung versteht, erkennt man:
Ah – hier wird gepriesen.
Das ist eine so großartige Gottheit.
Sie hat so etwas erschaffen.
Das bedeutet, man rezitiert die kosmische Struktur des Universums.
Was dort bewahrt wird, ist die kosmische Ordnung –
ausgedrückt im Götterstammbaum.
Man muss nicht anthropomorph denken.
Als die Wolken entstanden, gab es eine Gottheit namens Toyokumo-no-Mikoto –
sie erschuf die Atmosphäre.
Bis dahin gab es keine schützende Schicht.
Ohne Atmosphäre konnte man hier nicht leben – wegen der UV-Strahlung.
Darum wurde die Atmosphäre erschaffen.
Das ist eine wunderbare Kraft –
eine Gottheit, die hier Schutz gewährte.
Und weil das entstand, konnte sich die Natur entfalten.
Das alles ist im Stammbaum als Name der Gottheit ausgedrückt.
Ein Name ist ein „Himmelsname“ – er ist Aufgabe.
„Benennen“ bedeutet, die Rolle bewusst zu machen.
Mit dem Moment der Namensgebung beginnt die Mission.
Man lebt entsprechend dem Namen, der einem gegeben wurde.
Das sollte man sich merken.
Darum sind Götterstammbaum und Gesetz des Universums identisch.
Der Götterstammbaum ist die Darstellung des kosmischen Gesetzes in japanischer alter Überlieferung.
So wie auch bei uns zehn Generationen zurück Namen aufgeschrieben sind.
Wir stellen es menschlich dar –
doch kosmisch gesehen sind es alles Namen für universelle Prinzipien.
Es existiert.
Manchmal unterscheiden sich die Namen leicht, aber sie existieren.
Es wurde durchgehend in Japan überliefert.
Darum ist Japan ein solches Land.
Der Götterstammbaum und die kosmische Struktur sind vollkommen identisch.
Das muss man erneut verstehen.
Die alte Lehre ist eine Kosmologie.
Die Wissenschaft kam später.
Ursprünglich war das Verständnis eher intuitiv –
das Prinzip war bekannt.
Es wurde ins Ausland überliefert.
Als in der Zeit von Noah – man sagt, bei der Sintflut –
Berge emporstiegen,
erreichten Menschen diese Berge.
Dort begann eine Überlieferung, die später als Alchemie bekannt wurde.
Als Land auf hohen Bergen in Regionen wie Deutschland oder Italien sichtbar wurde,
landete dort die Arche Noah.
Dort wurde eine Lehre weitergegeben –
das wurde später Alchemie genannt.
Doch heute hat die Wissenschaft die Seele vergessen.
Medizin ist – aus Sicht der Alchemisten –
eine Hülle ohne Seele.
Ich habe Schüler – auch einen deutschen Alchemisten.
Die heutige Wissenschaft erkennt das nicht an.
In der Alchemie trennt man Seele und Materie, reinigt sie,
und vereint sie wieder, um Wiederbelebung zu bewirken.
So entsteht das wahre Heilmittel.
Es scheint, dass das, was einst in unserem Land gelehrt wurde,
sich über die Welt verbreitet hat.
Deutsche Alchemisten kommen nach Japan und halten Vorträge darüber.
Da versteht man doch etwas.
Auch in Afrika sagt man, man habe es einst von Japan gelernt.
Vielleicht ist das nicht einfach erfunden.
Vielleicht gab es tatsächlich ein Wirken der Japaner,
das im kosmischen Urgesetz verwurzelt ist.
Und dieses Gesetz ist bis heute in den alten Mythen niedergeschrieben.
Auch Ausländer überliefern es.
Vielleicht wird das noch klarer werden.
Es gibt Übereinstimmungen zwischen Kosmologie und japanischer Mythologie.
Es ist Tatsache, dass sie aus der Kosmologie heraus entstanden ist.
Auch wie die Erde im Universum entstand,
steht in den alten Texten geschrieben – und ist dort dargestellt.
Ich hoffe, Sie können das verstehen.
Wenn zukünftige Kinder das lernen,
werden sie ein großartiges kosmisches Weltbild entwickeln.
Heute denkt man kaum über 100 Jahre hinaus.
In der alten Lehre sind 100 Jahre wie eine Minute.
Wenn man das versteht und erneut die alte Lehre studiert,
findet man in den alten Texten Erstaunliches.
Darum –
lernen wir auch dieses Jahr wieder gründlich.
Vielen Dank.